Papier

Papier besteht aus einem Geflecht verschieden langer Fasern, die aufgrund der eigenen physikalischen Anhangskräfte untereinander verbunden sind. Für Papier werden Fasern in Wasser eingelegt und durch Zerstampfen oder vorheriges Zerkleinern aufgespaltet und vernetzen dadurch. Das Wasser läuft beim Schöpfen ab. Der flächige Faserbrei wird im Anschluss gepresst und trocknet dabei.

Leder

Die tierische Haut besteht chemisch aus Eiweißstoffen, Fettsubstanzen, Wasser und Mineralstoffen. Das Fasergeflecht der Oberhaut besteht fast ausschließlich aus Keratin, dem gleichen Eiweißkörper, aus dem auch Wolle, Haare und Horn gebildet werden. Das Fasergeflecht der Lederhaut dagegen besteht aus Kollagen, einem Eiweißkörper, der sich im heißen Wasser zu Gelatine auflöst.

Gewebe

Die zur Herstellung der menschlichen Bekleidung verwendeten Rohmaterialien, wie Tierfelle, Pflanzenfasern oder Wolle, gehören zur vergänglichsten Materialgruppe. Dennoch haben sich gewebte Stoffe unter bestimmten Voraussetzungen bis heute erhalten. In der Restaurierung unterscheidet man zwischen Geweben aus Pflanzenfasern (Baumwolle) und tierischen Fasern (Seide).

Metall

Die Kenntnis von Metallen, ihrer Gewinnung und Verarbeitung bedeutete für die menschliche Zivilisation eine gewaltige Entwicklung. Metalle besitzen Eigenschaften wie sie in ihrer Gesamtheit bei anderen Werkstoffen nicht angetroffen werden. Mit Eisen, Bronze und Messing lassen sich die häufigsten Vertreter dieser Materialgruppe an kunsthandwerklichen Objekten finden.

Holz

Mit "Arbeiten des Holzes" bezeichnet man verursachte Schwankungen durch Holzfeuchte. Schwinden und Quellen, Werfen, Windschiefwerden und Reißen sind dann die Hauptursache für Schäden der Kunstwerke, Trägerkonstruktionen bzw. der liebgewonnenen Möbelstücke.

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